Feinstaub am Arbeitsplatz

 
Die meisten Arbeitnehmer sind täglich Emissionen aus Kopierer und Drucker ausgesetzt. Dauerschnupfen, Mattheit und Reizhusten könnten die Ursachen einer Erkältung sein aber auch eine Unverträglichkeit gegenüber Feinstaubbelastung. Dieser Feinstaub besteht aus Nanopartikeln die so klein sind dass die körpereigene Abwehr diese nicht erkennt und deshalb nicht abwehren kann. Dazu kommt noch der im Toner vorhandene Giftcocktail, der nicht nur Allergikern zu schaffen macht.

Umgang mit der Gefahr

Bei Tonerwechsel aber auch bei Papierstau, sollten Handschuhe und eine Staubmaske getragen werden. Das Aufwirbeln von Toner ist unbedingt zu vermeiden, Tonerreste sollte man mit kaltem Wasser abwischen. Bei der Wahl des Arbeitsplatzes sollte man versuchen, sich so weit wie möglich vom Drucker zu positionieren. Falls möglich sollte man einen Laserdrucker oder Kopierer außerhalb des Büros, zum Beispiel auf dem Flur, betreiben. Dieser ist leichter zu belüften.

Damit kann man nun anfangen die Gefahr zumindest teilweise zu entschärfen, es gibt aber auch professionelle Hilfe. Neben den geschilderten Maßnahmen sollte man unbedingt einen Feinstaubfilter einbauen und einen, vom Umweltbundesamt, geprüften Toner verwenden.

Beratung

Der Computer-Doktor berät kleine und mittlere Unternehmen sowie durch diese Gefahr bedrohte öffentliche Einrichtungen insbesondere Krankenhäuser und Arztpraxen. Der Profi reinigt zunächst die vorhandenen Kopierer und Laserdrucker, befreit diese von überflüssigem Toner und wechselt den vorhandenen Filter. Damit werden nicht nur Gesundheitsschäden verhindert und die Lebensdauer der Geräte erhöht, es wird auch die Druckqualität wiederhergestellt. Bei dieser Gelegenheit kann man die vorhandenen Rechner ebenfalls reinigen. Diese produzieren, im Kunststoff enthaltene, Chemikalien die durch die eingebauten Lüfter verteilt werden.

Wie kann aber auf Dauer die gefährliche Feinstaubbelastung verhindert oder zumindest eingedämmt werden? Der Computer-Doktor untersucht die vorhandenen Geräte und unterbreitet den Betroffenen Vorschläge über den Einsatz von Filtern. In Kopierern und Druckern können zum Beispiel Feuchtfilter verwendet werden, die einen optimalen Schutz gewährleisten. Ein empfehlenswertes Vorgehen in Anbetracht der möglichen Gefahren.

Kontinuität ist gefragt

Natürlich funktioniert dies nur, wenn die Geräte in regelmäßigen Abständen gereinigt und die Filter ausgetauscht werden. Ist der EDV-Fachmann schon einmal im Haus, können weitere Maßnahmen erörtert werden. Eine Untersuchung ergab, dass eine Computertastatur um ein vielfaches verschmutzter ist, als eine WC-Brille. Im Schnitt tummeln sich fast 10 Millionen Bakterien im inneren der technischen Ausstattung: 400-mal mehr als auf einer Toilette! Es liegt deshalb nahe, die Reinigung des EDV-Bestands und weiterer Bürogeräte in die Intervallmaßnahmen einzubeziehen.

Dies hat nicht nur spürbare Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Anwender, sondern auch auf den Geldbeutel. Im Rahmen der Reinigung werden Vorsorgemaßnahmen und Prüfungen durchgeführt, welche die Lebensdauer der EDV- und Büroausstattung wesentlich verlängern können.

Weitere Informationen finden Sie auf der ersten offiziellen Internetseite zu diesem Thema: www.sicher-drucken.de

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 Veröffentlicht von am 15:27