Der Computer-Doktor

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Aug 072016
 

mr-com-doc

Ihr Computer läuft nicht mehr?
Rufen Sie den Computer Doktor.
Alles voller Viren?
Rufen Sie den Computer Doktor.
Kein Internet (mehr)?
Rufen Sie den Computer Doktor.
Drucker druckt nicht mehr?
Rufen Sie den Computer Doktor.
Wenn Ihnen der Computer Doktor nicht helfen kann, wer sonst?!
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 Veröffentlicht von am 14:16

Wann lohnt sich der Stromspar-Modus?

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Jan 272013
 

Ein stromsparender Modus lohnt sich nicht immer. Wenn Sie Ihren Prozessor mit einer niedrigeren Taktfrequenz betreiben, aber eine rechenintensive Aufgabe planen, kann es insgesamt energieeffizienter sein, den Prozessor fĂŒr eine kurze Zeit mit einer hohen Leistung laufen zu lassen, als fĂŒr eine lĂ€ngere Zeit mit gedrosseltem Tempo.

Wenn Sie unterwegs beispielsweise eine Grafik errechnen und bearbeiten, ist es sinnvoll, die Ressourcen fĂŒr diese Zeit voll auszureizen.

Immer informiert: Tools fĂŒr Ihren Akku
Das Arbeiten mit Akkus erleichtern spezielle Hilfsprogramme. Mit Batterymon erhalten Sie einen Überblick ĂŒber das Verhalten Ihres Akkus. Eine Alternative dazu ist Akkuline Notebook-Akku-Tool fĂŒr Notebook-Akkus. Immer im Blick ist Batterybar. Die Anwendung sitzt in der Taskleiste und informiert Sie ĂŒber den aktuellen Zustand des Akkus.
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 Veröffentlicht von am 20:38

Software-Tipps fĂŒr eine lĂ€ngere Laufzeit

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Jan 272013
 
Energieverbrauch-Browser
Stromsparen – das geht auch beim Startvorgang. Ein kompletter Start ist bei Software-Aktualisierungen oder bei längerer Nichtnutzung nötig. Oft aber ist es nicht sinnvoll, das Notebook komplett herunterzufahren, insbesondere, wenn Sie bald weiterarbeiten möchten. Sie können hier Strom sparen, indem Sie nicht den kompletten Bootvorgang durchführen, sondern einen der drei Standby-Zustände von Windows nutzen: Standby-, hybrider Standby-Modus, Ruhezustand.
Standby- und Stromspar-Modi: Der eigentliche Standby-Modus belässt die geöffneten Programme und Daten im Hauptspeicher und schaltet den Rechner auf „Pause“. Ihr Notebook ist nicht vollkommen ausgeschaltet und verbraucht noch etwas Strom für den Betrieb des Hauptspeichers. Das kann bei relativ häufigen Aus- und Einschaltvorgängen der richtige Modus sein.
Besser für den Einsatz von Notebooks ist der Ruhezustand. Er schaltet das Notebook komplett aus und schreibt den aktuellen Zustand des Hauptspeichers auf die Festplatte. Bei erneutem Einschalten führt Ihr Rechner seinen Betrieb an derselben Stelle fort. Bei längeren Ausschaltphasen ist das die stromsparendere Lösung.
Daneben gibt es einen hybriden Standby-Modus, der Standby- und Ruhezustand kombiniert. Er speichert den Zustand des Hauptspeichers sowohl im Hauptspeicher selbst als auch auf Festplatte. Fällt der Strom aus, ist immer noch das Speicherabbild auf der Festplatte vorhanden. Dieser Modus eignet sich vorrangig für Desktop-Rechner und ist dort meist standardmäßig aktiviert. Windows 7 bietet unter „Start – Systemsteuerung – Energieoptionen“ unterschiedliche Stromspar-Modi an. Die übliche Einstellung ist „Ausbalanciert“, bei der das Betriebssystem einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Leistung und Energieverbrauch eingeht. Sie können die vorgegebenen Einstellungen übernehmen oder im Bereich „Energiespareinstellungen ändern“ anpassen.
Genauere Einstellungen lassen sich über „Erweiterte Einstellungen“ vornehmen. Hier können Sie beispielsweise die Bildschirmhelligkeit durch das Betriebssystem reduzieren oder festlegen, nach welcher Dauer der Inaktivität das System sich in den Standby-Modus oder Ruhezustand begibt. Wenn Sie beide Modi in Kombination nutzen wollen, können Sie festlegen, dass Windows Ihren Rechner zunächst in den Standby-Modus und nach weiterer inaktiver Zeit in den Ruhezustand versetzt. Bei älteren Prozessoren bietet es sich an, deren Leistung zu begrenzen. Aktuelle Prozessoren benötigen eine Leistungsbegrenzung hingegen nicht, da ihre Arbeitsweise auf einen energiesparenden Betrieb optimiert ist.
 
Autostart: Für die mobile Verwendung des Notebooks lohnt es sich außerdem zu überlegen, welche Anwendungen wirklich wichtig sind. Jede Anwendung fordert Rechenzeit des Prozessors. Wenn der Prozessor ständig ausgelastet ist, verbraucht er wesentlich mehr Energie, die Sie sparen können, indem Sie beispielsweise die gleichzeitig laufenden Anwendungen auf das Nötigste reduzieren. In diesem Zusammenhang lässt sich auch der Autostart-Ordner auf Anwendungen, die Sie nicht brauchen, überprüfen.
Sie können dies mit einem Programm durchführen, indem Sie das Start-Menü aufrufen und im Feld „Programme/Dateien durchsuchen“ einfach msconfig eingeben. Unter der Registerkarte „Systemstart“ sehen Sie alle Anwendungen, die Windows 7 beim Starten ausführt. Alternativ können Sie das Programm Autoruns laden und starten. Dieses Tool bietet sehr weitreichende Möglichkeiten zum Startverhalten von Windows. Dort können Sie nicht nur die startenden Anwendungen bearbeiten, sondern auch geladene Treiber, Dienste, Codecs sowie Plug-ins für den Internet Explorer.
Nicht zu unterschätzen ist der Energiehunger Ihres Notebooks beim Einsatz sogenannter Widgets. Darunter versteht man die kleinen Applikationen, die meist auf der rechten Seite des Bildschirms zu finden sind und Wechselkurse, das Wetter oder die Zeit anzeigen. Diese Apps laufen ebenfalls ständig und verbrauchen mehr Ressourcen als man annimmt. Wenn Sie diese deaktivieren, verlängern Sie nicht nur die Akkulaufzeit, sondern beschleunigen außerdem Startdauer und Betrieb von Windows.
Energieintensive Aufgaben erledigen Sie am besten, während Ihr Rechner am Stromnetz hängt. Darunter zählen Wartungsarbeiten wie eine Überprüfung des Systems auf Viren und Schad-Software oder der Aktualisierung des Betriebssystems. Bei letzterer Aufgabe sollten Sie dem Netzbetrieb ohnehin den Vorzug geben, da Windows sehr empfindlich reagiert, wenn ein leerer Akku das Betriebssystem-Update unterbricht.
Doch auch während Sie ein Spiel spielen oder sich ein Video ansehen, können Sie Energie sparen und so die Laufzeit, erhöhen. Denn ärgerlich ist es schon sehr, wenn man den Schluss des Films aufgrund von Akkuproblemen nicht mehr sehen kann. Interne optische Laufwerke, die DVDs oder Blu-Ray-Disks abspielen, benötigen aufgrund der ständigen Rotation und Bewegung der Disks ebenfalls viel Strom. Einen Film sehen und gleichzeitig den Akku schonen können Sie, wenn Sie die DVD auf Ihr Notebook kopieren, während es noch am Stromnetz hängt.
Das lässt sich einfach bewerkstelligen, indem Sie den Film beispielsweise mit dem Freemake Video Converter in eine Videodatei konvertieren oder eine sogenannte Image-Datei der DVD erstellen. Diese Daten binden Sie so in das Betriebssystem ein, dass Windows davon ausgeht, es mit einem DVD-Laufwerk anstelle einer Datei zu tun zu haben. Auf dem Markt gibt es hierfür mehrere Dienstprogramme, die das Rippen von nicht kopiergeschützten DVDs beherrschen. Beachten Sie hier bitte, dass das Umgehen von Kopierschutzfunktionen illegal sein kann.
Bei der Betrachtung der Videofilme, die Sie dann auf der Festplatte Ihres Notebooks haben, können Sie zusätzlich Energie sparen, indem Sie in der Ripping-Software eine geringere Ziel-Bildschirmauflösung wählen. So hat die Grafikkarte auch weniger zu tun. Für ein Spiel gilt dasselbe: Wenn Sie eine geringere Auflösung und einfachere Grafikoptionen verwenden, geben Sie Ihrem Grafikprozessor weniger zu rechnen und sorgen so für einen längeren Spielspaß.
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 Veröffentlicht von am 20:30

Hardware-Tipps fĂŒr eine lĂ€ngere Laufzeit

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Jan 272013
 

Jedes am Laptop angeschlossene GerĂ€t verbraucht zusĂ€tzlich Strom. Daher sollte man USB-Sticks oder PCMCIA-Karten beziehungsweise PC-Cards aus dem Notebook entfernen, wenn sie nicht in Betrieb sind. Das trifft auch auf SD-Karten zu, die das Notebook per Kartenleser ebenfalls mit Strom versorgt. Außerdem können Sie zusĂ€tzliche Betriebszeit durch eine Erweiterung des Hauptspeichers herausholen.
Wenn mehr Daten im Hauptspeicher anfallen, als tatsĂ€chlich Speicher zur VerfĂŒgung steht, muss Windows Speicherbereiche auf die Festplatte auslagern. Man spricht in diesem Zusammenhang ĂŒber das sogenannte Memory-Swapping. Je weniger Hauptspeicher vorhanden ist, desto mehr Festplattenzugriffe finden statt. Eine Speichererweiterung spart daher einiges an Plattenzugriffen und fĂŒhrt zu einer lĂ€ngeren Akkudauer, da der erweiterte Hauptspeicher weit weniger Strom verbraucht als die Festplatte mit ihren beweglichen Teilen.

Die Tasten fĂŒr die Helligkeitsregelung befinden sich meist auf den Funktionstasten im oberen Abschnitt der Tastatur.

Die Tasten fĂŒr die Helligkeitsregelung befinden sich meist auf den Funktionstasten im oberen Abschnitt der Tastatur.

Einer der grĂ¶ĂŸten Stromfresser ist das Display. Weil die LCDs nicht von selbst leuchten, befindet sich hinter der FlĂŒssigkristallanzeige ein Leuchtmittel. Einige moderne Displays haben hier bereits stromsparende LEDs. Die meisten Displays verfĂŒgen jedoch wie eine Leuchtstoffröhre ĂŒber ein klassisches Leuchtmittel mit Gas, das je nach Helligkeit einen Großteil der Energie verbraucht. Wenn Sie die Helligkeit Ihrer Anzeige dimmen, können Sie die Akkulaufzeit erheblich steigern.
Grafikprozessoren: Besonders bei der Berechnung komplexer 3D-Grafik verbrauchen diese Prozessoren viel Energie. Unter Vista und Windows 7 lÀuft ein Notebook in der Standardeinstellung mit 3D-Grafik, weil der Grafikprozessor die Aero-OberflÀche mit ihren transparenten Rahmen und der Glasoptik entsprechend darstellen muss.

Per Rechtsklick auf die ArbeitsoberflĂ€che direkt in das MenĂŒ „Anpassung“: Hier können Sie die stromfressende Aero-OberflĂ€che deaktivieren.

Es empfiehlt sich, die Aero-OberflĂ€che zu deaktivieren. Sie können sie einfach ausschalten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Windows-OberflĂ€che klicken und auf dem sich öffnenden MenĂŒfeld die Option „Anpassen“ wĂ€hlen. Unter den angezeigten Designs klicken Sie auf das „Windows 7-Basis“-Design. Sie können den 3D-Modus auch in den entsprechenden Einstellungen Ihres Grafikchips verĂ€ndern. Diese sind von Chip zu Chip unterschiedlich.

Funknetze: Weitere Stromverschwender sind eingeschaltete, aber nicht genutzte WLAN-, Bluetooth- oder GSM/UMTS-Module. Ein WLAN-Modul ist immer aktiv, auch wenn gerade kein passendes WLAN-Netz in der NĂ€he ist, ein UMTS-Modul empfĂ€ngt immer verfĂŒgbare UMTS-Netze, auch wenn Ihres momentan nicht darunter ist oder Ihr Notebook gar keine Verbindung zu Ihrem Netz aufgebaut hat. Dasselbe gilt fĂŒr Bluetooth. Die meisten Notebook-Hersteller haben ihren Rechnern passende Verwaltungsprogramme beigefĂŒgt, ĂŒber die sich der Datenfunk ein- und ausschalten lĂ€sst.
Auch sind entweder Tastenkombinationen (Taste fn + Funktionstaste) oder kleine Schieberegler oder Drucktasten am GehĂ€use vorhanden, mit denen Sie die Funkmodule auch ohne Zugriff auf die Software schalten können. Aktivieren Sie nur das Modul, das Sie gerade benötigen. Ein gleichzeitiger Betrieb von UMTS und WLAN ist in den meisten FĂ€llen ĂŒberflĂŒssig. Wenn Sie keine Verbindung zu Netzen benötigen, aktivieren Sie am besten – soweit vorhanden – den Flugmodus Ihres Notebooks.
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 Veröffentlicht von am 12:05

Was ist Service ToGo?

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Jan 262013
 

Kleineren Unternehmen und Privatpersonen mit unregelmäßigem Bedarf an IT Service bietet der Computer-Doktor ein Service ToGo an.
Dabei können Endkunden vorab Service-Einheiten erwerben und dann in Absprache mit dem Computer-Doktor, gegen IT-Dienstleistungen eintauschen. Eine Service-Einheit entspricht 15 Minuten IT-Service bei Ihnen Vorort, über Fernwartung oder per Telefon.

Was ist Service ToGo?

Hört man “to go“ denkt man an Kaffee oder Fast Food

welches abholbereit im Schnellimbiss wartet. Bislang unbekannt ist Service ToGo. Nicht jeder Kunde weiß seinen eigenen Bedarf an den benötigten IT-Dienstleistungen einzuschät­zen und möchte nicht unbedingt einen War­tungsvertrag eingehen. Günther Gebetsroither, ihr Computer-Doktor, bietet deshalb so genannte Serviceeinheiten an. Diese sind unterteilt in 15 Minuten Serviceintervalle.

Der Kunde erwirbt einen Service ToGo Gut­schein und kann diesen gegen IT- Dienstleistun­gen eintauschen. Vorteil dieses Verfahrens ist, dass der Erwerb eines Gutscheins preiswerter ist als der übliche Stundensatz. Zum zweiten wer­den Service ToGo Kunden bevorzugt behan­delt hinsichtlich Reaktionszeiten und preiswerter Anfahrt. So kann man das Unternehmen und die Qualität der Dienstleistungen verpflichtungsfrei kennen lernen. Der Computer-Doktor liefert auf Wunsch eine kostenlose Nutzungsstatistik die hilfreich bei der Einschätzung des zukünftigen Bedarfs ist. Der IT-Bedarf im eigenen Haus wird häufig unterschätzt und nur dann wahrgenom­men, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Hier können Sie beliebig viele Service-ToGo-Scheine bestellen.

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 Veröffentlicht von am 18:42

So haben Sie mehr vom Akku

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Jan 262013
 

Akkus müssen richtige Dauerläufer sein. Richtig behandelt, lässt Sie die Energiequelle Ihres Mobilrechners unterwegs nicht so schnell im Stich. Mit diesen Tricks hält der Stromspeicher länger durch.

Notebooks sind vorrangig für den mobilen Einsatz gedacht, und deswegen ist eine lange Lauf- und Lebenszeit des Akkus wichtig. Die meiste Zeit aber hängen Notebooks daheim am Stromnetz. Doch hier ist es vorteilhafter, bei ständigem Netzbetrieb den Akku aus dem Gerät zu entfernen. Zwar „weiß“ das intelligente Ladegerät, wenn die maximale Ladekapazität erreicht ist, und lädt einen vollen Akku nicht weiter auf.
Allerdings entlädt sich ein Akku auch dann, wenn er am Stromnetz hängt. Und also lädt das Notebook den Stromspeicher immer leicht nach. Doch die häufigen Ladungen und Entladungen können zu einer Ermüdung des Akkus führen. Aus demselben Grund empfiehlt es sich, Smartphones nach einem vollständigen Ladevorgang vom Stromnetz zu trennen.

Weiter → So halten Sie Akkus länger am Leben

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 Veröffentlicht von am 16:38

Lithium-Ionen-Akkus

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Mrz 072011
 

Der Markt von KleinstgerĂ€ten (Handys, Notebooks, Smartphones, PDAs) zeigt einen Trend zur Miniaturisierung. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf solcher Systeme. Wegen der hohen Energiedichte der Lithium-Zellen sind diese besonders fĂŒr mobile GerĂ€te geeignet. Zum Beispiel Handys und Notebooks. Allerdings sind Lithium-Ionen Akkus teuer und reagieren wesentlich empfindlicher auf falsche Behandlung als andere Akkus. Ist bei der Konstruktion und Fertigung nichts schief gegangen, so bleibt er ĂŒber 5 Jahre funktionstĂŒchtig. Werden die 500 bis 1000 möglichen Ladezyklen konsequent ausgenutzt, bleibt auch die KapazitĂ€t weitgehendst erhalten. Generell sollte ein Lithium-Ionen-Akku immer vollstĂ€ndig geladen und entladen werden. UnvollstĂ€ndige Lade-/EntladevorgĂ€nge zĂ€hlen als ein kompletter Ladezyklus. Auch der stĂ€ndige Betrieb des Akkus parallel zum einem Netzteil drĂŒckt die Anzahl der möglichen Ladezyklen. Die Aufladung erfolgt mittels des I/U-Ladeverfahrens, bei dem der Akku erst mit Konstantstrom und dann mit Konstantspannung aufgeladen wird. Die Alterung der Lithium-Ionen-Akkus wird durch die Zell-Oxidation hervorgerufen. Dabei oxidieren die Elektroden. Diese verlieren die FĂ€higkeit Lithium-Ionen zu speichern, die fĂŒr den Stromfluss notwendig sind. Die Zell-Oxidation wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zum Beispiel durch die Temperatur und dem Ladezustand des Akkus. Bei hoher Temperatur und vollem Akku entwickelt sich die Zell-Oxidation besonders schnell. Dieser Zustand kommt z. B. bei Notebooks hĂ€ufig vor, wenn der Akku vollstĂ€ndig geladen ist und gleichzeitig das GerĂ€t in Betrieb ist und warm wird. Die WĂ€rme ĂŒbertrĂ€gt sich auf den Akku. Benötigt man den Akku nicht, so sollte man ihn zur HĂ€lfte aufladen und bei Zimmertemperatur, besser im KĂŒhlschrank (nicht KĂŒhlfach), lagern. Erst kurz bevor man ihn wieder einsetzen will, lĂ€dt man ihn vollstĂ€ndig auf.

Lagerung

AkkuMuss ein Lithium-Ionen-Akku lĂ€ngere Zeit gelagert werden, muss regelmĂ€ĂŸig der Ladezustand kontrolliert werden. Der optimale Ladezustand liegt zwischen 50% und 80%. Die Selbstentladung von 1% pro Monat ist Ă€ußerst gering, allerdings stark temperaturabhĂ€ngig. Lithium-Ionen-Akkus sollten alle 3 bis 4 Monate nachgeladen werden, um die Tiefentladung zu vermeiden. Erreicht eine Zelle eine Spannung unter 2V kann sich die Zelle zerstören. Beim Erwerb von Lithium-Ionen-Akkus muss immer damit gerechnet werden, dass Akkus vorzeitig den Geist aufgeben. Vor allem bei Akkus die aus Fernost kommen oder lĂ€nger unterwegs gewesen sind. Das gilt genauso fĂŒr Ersatzakkus, die evt. eine lĂ€ngere Lagerung hinter sich haben. Ist ein Akku doch kaputt, dann kann ein Reparatur in Frage kommen. Wenn nicht, dann sollte der Akku beim HĂ€ndler oder im SondermĂŒll entsorgt werden.

Technische Entwicklung

AkkuDie Firma Toshiba hat einen Lithium-Ionen-Akku entwickelt, der nach einer Minute Ladezeit 80 Prozent seiner KapazitĂ€t erreicht. Der Ladevorgang lĂ€uft 60 mal schneller ab, als bei sonst ĂŒblichen Lithium-Ionen-Akkus. Außerdem soll der KapazitĂ€tsabfall nach 1000 Ladezyklen weniger als 1% betragen. Auch der KapazitĂ€tsabfall aufgrund niedriger oder hoher Temperatur soll nur noch wenige Prozent betragen. Im Innern dieses Lithium-Ionen-Akkus befindet sich eine Anode aus Lithium-Kobaltoxid. Herkömmliche Akkus haben eine Kohlenstoff-Anode. Ein besonderes Elektrolyt und Teilchen mit einigen 100 Nanometer Durchmesser, die die Anode ĂŒberziehen, sorgen wĂ€hrend des Ladevorgangs fĂŒr eine schnelle Übertragung der Lithium-Ionen auf die Kathode.

Akkupflege

Ob ein Lithium-Ionen-Akku nur ein oder sogar 5 Jahre hĂ€lt, hĂ€ngt von der Verarbeitung, dem Gebrauch und der Temperatur ab. Chemische Änderungen des Elektrolyten und der Oxidation der Elektroden sind die Hauptursache fĂŒr die Alterung. Das Lithium-Ionen-Akkus nach 2 bis 3 Jahren an KapazitĂ€t verlieren ist nur eine Faustregel. Nicht gebrauchte Akkus sollten nicht im GerĂ€t, sondern extern gelagert werden. Je höher die Temperatur, also je wĂ€rmer der Akku, desto schneller altert er. Da sich elektronische GerĂ€te wĂ€hrend des Betriebs stark erwĂ€rmen ist das eine schlecht Voraussetzung fĂŒr Lithium-Ionen-Akkus. Am besten lagert man sie mit der HĂ€lfte der Ladung im KĂŒhlschrank. Bei einer Selbstentladung von 1% im Monat hĂ€lt die Ladung sehr lange an.

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 Veröffentlicht von am 15:57